Eine Veranstaltungsreihe über Alternativen zum neuen Autoritarismus
Weltweit sind autoritäre Ideologien, nationale Egoismen und die Verweigerung sozial-ökologischer Transformation scheinbar unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Die Ideen der universellen Menschenrechte, der demokratischen Selbstbestimmung und der globalen Solidarität sind ins Hintertreffen geraten. Dagegen wendet sich die Veranstaltungsreihe „Globale Demokratie: Menschenrechte – Selbstbestimmung – Gerechtigkeit“. In Vorträgen, Diskussionen und künstlerischen Darbietungen öffnet sie den Raum nicht nur für Analysen zur aktuellen Lage, sondern vor allem auch für unterschiedliche Positionen zur Verteidigung und zum Ausbau fundamentaler Rechte.
Die Reihe greift Themen auf, die für die Idee globaler Demokratie von zentraler Bedeutung sind und als solche auch für das in der „Global City" Frankfurt geplante Haus der Demokratie.
16. Februar 2025, 17-19 Uhr, Evangelische Akademie
Angesichts weltweit wachsender Krisen stellt sich umso drängender die Frage nach globaler Demokratie: Wie lässt sich unter den herrschenden Umständen weltweit der Grundsatz realisieren, dass über Regeln von denen entschieden werden muss, die von ihnen betroffen sind? Was hilft gegen rückwärtsgewandte Nationalismen und Abschottungen? Der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm, der an der New Yorker New School for Social Research lehrt, spricht mit dem Philosophen Rainer Forst von der Goethe-Universität Frankfurt über die philosophischen Grundlagen und die aktuell-politischen Bezüge universeller Ideen sowie über mögliche Schritte zu deren Verwirklichung. Die Moderation übernimmt die Soziologin Katharina Hoppe.
in Kooperation mit medico international, dem Offenen Haus der Kulturen, der Frankfurter Buchmesse und der Frankfurter Rundschau
Das Poster zur Veranstaltung
Global und gerecht
Wege aus einer Ökonomie der Ungleichheit
11. März 2025, 19-21 Uhr, Künstler*innenhaus Mousonturm
Die globale Entfesselung des Kapitalismus hat Menschen zusammengeführt, ihnen aber auch immense ökologische und soziale Kosten aufgebürdet. Mit einer Collage aus Texten, Lesungen, Video-Statements und neuer Musik nähern sich unterschiedliche Stimmen aus mehreren Kontinenten der Frage: Was muss sich ändern, um gleiche Rechte für alle zu garantieren?
Musik: Florian Weber „transforming now“ mit Rabi Lahoud, Florian Weber und dem Ensemble Modern
Lesung: Petina Gappah
Wortbeiträge: Kathrin Hartmann, Peninah Khisa, Christoph Trautvetter, Friederike Habermann, Abu A. Brima u.a.
Moderation: Ilija Trojanow
in Kooperation mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern, medico international, dem Offenen Haus der Kulturen, der Frankfurter Buchmesse und der Frankfurter Rundschau
25.- 26. April 2025, Offenes Haus der Kulturen
Autoritäre Kräfte treten weltweit in unterschiedlicher Form in Erscheinung: als (Kultur-)Kampf gegen „Wokeness“, als reaktionäre Politik gegenüber ökologischen Notwendigkeiten oder in Form scheinbar vernünftiger Sachzwangslogik. So wichtig es ist, sich gegen rechtsextreme Pläne zu positionieren, so notwendig ist die Analyse der Treiber des Autoritarismus: Was macht Menschen anfällig für autoritäre und rechtsextreme Ideen? Welche Rolle spielen dabei subjektive Empfindungen, welche die objektive soziale Lage?
Diesen Fragen widmet sich das Symposium aus theoretischer wie aus aktivistischer Perspektive mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops und einer performativen Bühne, auf der Initiativen aus dem deutschsprachigen Raum praktizierte Gegenstrategien vorstellen können.
Näheres zum Programm finden Sie rechtzeitig vor dem Symposium hier.
in Kooperation mit dem Institut für Sozialforschung, dem Offenen Haus der Kulturen, Brot für die Welt, mehr als wählen e.V., der Frankfurter Buchmesse und der Frankfurter Rundschau
Konzeption und Organisation: Transnationale Demokratie e.V.
Alle Informationen finden Sie gebündelt auf unserem Flyer:
Für die vom Verein Transnationale Demokratie e.V. geplante Global Assembly siehe hier.